Jerusalem Kochbuch: Eine kulinarische Reise durch die Stadt
Das Jerusalem Kochbuch von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi ist weit mehr als eine Sammlung von Rezepten. Es nimmt Leserinnen und Leser mit auf eine kulinarische Reise durch Jerusalem – eine Stadt, deren Küche von vielen Kulturen, Traditionen und Geschichten geprägt ist. Die Gerichte verbinden Aromen aus dem Nahen Osten mit persönlichen Erinnerungen der beiden Autoren.
Zwei Perspektiven auf eine Stadt
Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi sind beide in Jerusalem aufgewachsen, jedoch in unterschiedlichen Teilen der Stadt und in verschiedenen Gemeinschaften. Im Kochbuch erzählen sie von ihrer Kindheit, von Märkten und Familienessen und davon, wie vielfältig die Esskultur Jerusalems ist. Diese persönlichen Einblicke geben dem Buch eine besondere Note: Die Rezepte stehen nicht für eine einzige, klar abgegrenzte Küchentradition, sondern für das Zusammenspiel vieler Einflüsse.
Aromen, die in Erinnerung bleiben
Die Küche des Buchs setzt auf frische Kräuter, Gemüse, Hülsenfrüchte, Gewürze und kräftige Kombinationen. Zutaten wie Tahini, Sumach, Za’atar, Granatapfel und Zitrone verleihen vielen Gerichten ihren charakteristischen Geschmack. Gemüse spielt eine Hauptrolle – etwa in aromatischen Salaten, gebackenen Speisen und abwechslungsreichen Beilagen. Daneben finden sich Rezepte mit Fleisch sowie süsse Köstlichkeiten.
Typisch für den Stil des Buchs sind Gerichte, die vertraute Zutaten überraschend kombinieren. Süsses und Saures, Würziges und Frisches treffen aufeinander und sorgen für vielschichtige Aromen. So wird aus einem einfachen Gemüsegericht ein farbenfrohes Essen, das sich gut zum Teilen eignet.
Ein Kochbuch zum Entdecken und Teilen
Das Jerusalem Kochbuch eignet sich für alle, die gerne neue Geschmäcker kennenlernen und mit Gewürzen experimentieren. Manche Rezepte brauchen etwas Zeit und eine gut gefüllte Vorratskammer; viele Zutaten sind inzwischen aber auch in Schweizer Supermärkten oder in orientalischen Lebensmittelläden erhältlich. Wer einzelne Gewürze nicht findet, kann sich zunächst an die ursprüngliche Rezeptidee halten und später mit Alternativen experimentieren.
Besonders schön ist, dass viele Gerichte für eine gemeinsame Tafel gedacht sind. Mehrere kleine Speisen, Salate und Beilagen lassen sich miteinander kombinieren und in die Mitte des Tischs stellen. Das passt zu einer Esskultur, bei der Genuss nicht nur im Kochen, sondern auch im Teilen liegt.
Mehr als eine Rezeptsammlung
Das Buch zeigt, wie Essen Erinnerungen und unterschiedliche Lebenswelten miteinander verbinden kann. Seine Rezepte erzählen von einer Stadt voller Kontraste und Begegnungen, ohne Jerusalem auf eine einzelne Küche zu reduzieren. Gerade diese Vielfalt macht das Kochbuch für viele Menschen so reizvoll: Es inspiriert zum Nachkochen und lädt zugleich dazu ein, mehr über die Geschichten hinter den Gerichten zu erfahren.
Wer Freude an aromatischer, gemüsebetonter Küche hat und gerne Neues ausprobiert, findet im Jerusalem Kochbuch eine vielseitige Quelle der Inspiration – für den Alltag ebenso wie für ein Essen mit Gästen.
Jerusalem-Kochbuch: 5 Tipps für aromatische Gerichte und gesellige Mezze-Runden
- Gewürze vor dem Kochen bereitstellen – viele Rezepte leben davon.
- Frische Kräuter grosszügig verwenden.
- Zutaten wie Za’atar und Sumach lohnen sich als Vorrat.
- Für viele Gerichte genügend Zeit zum Vorbereiten einplanen.
- Mezze-Rezepte kombinieren und gemeinsam servieren.
Gewürze vor dem Kochen bereitstellen – viele Rezepte leben davon.
Stell die Gewürze am besten bereit, bevor du mit dem Kochen beginnst. Im Jerusalem Kochbuch prägen Zutaten wie Kreuzkümmel, Sumach und Za’atar den Charakter vieler Gerichte. Wenn alles abgemessen griffbereit ist, kannst du dich ganz auf die einzelnen Kochschritte konzentrieren – und die Aromen entfalten sich besonders schön.
Frische Kräuter grosszügig verwenden.
Frische Kräuter dürfen im Jerusalem Kochbuch grosszügig zum Einsatz kommen: Petersilie, Koriander, Minze und Dill bringen Farbe, Frische und aromatische Tiefe auf den Teller. Statt sie nur als Garnitur zu verwenden, kannst du sie direkt unter Salate, Gemüsegerichte oder Dips mischen. So erhalten die Gerichte eine lebendige Note, die typisch für die vielseitige Küche Jerusalems ist.
Zutaten wie Za’atar und Sumach lohnen sich als Vorrat.
Zutaten wie Za’atar und Sumach lohnen sich als Vorrat, denn sie verleihen vielen Rezepten aus dem Jerusalem Kochbuch ihren unverwechselbaren Geschmack. Za’atar bringt eine würzig-kräuterige Note auf Gemüse, Fladenbrot oder Poulet, während Sumach mit seiner angenehm säuerlichen Frische Salate, Dips und Marinaden verfeinert. Beide Gewürze sind vielseitig einsetzbar und machen es einfach, auch alltägliche Gerichte mit wenig Aufwand aromatischer zu gestalten.
Für viele Gerichte genügend Zeit zum Vorbereiten einplanen.
Für viele Gerichte aus dem Jerusalem Kochbuch lohnt es sich, genügend Zeit fürs Vorbereiten einzuplanen. Gemüse muss geschnitten, Kräuter müssen gehackt und Gewürze sorgfältig abgemessen werden – manche Zutaten brauchen zudem Zeit zum Marinieren oder Garen. Lies das Rezept am besten vorher ganz durch und stell alles bereit. So wird das Kochen entspannter und du kannst die vielfältigen Aromen in Ruhe geniessen.
Mezze-Rezepte kombinieren und gemeinsam servieren.
Mezze-Rezepte lassen sich wunderbar miteinander kombinieren und gemeinsam servieren. Stellen Sie verschiedene kleine Gerichte wie Salate, Dips, Gemüse und warme Speisen auf den Tisch, damit alle nach Lust und Laune probieren und teilen können. So entsteht ein abwechslungsreiches Essen, das die vielfältigen Aromen des Jerusalem Kochbuchs besonders schön zur Geltung bringt.